Unsere Bildungsangebote für Schulen orientieren sich an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und des Globalen Lernens. Sie fördern kritisches Denken, Perspektivwechsel und Handlungskompetenz und knüpfen an die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen an.
Workshops & Projekttage
In interaktiven Workshops und Projekttagen setzen sich Schüler*innen altersgerecht mit globalen Zusammenhängen, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit auseinander. Partizipative Methoden ermöglichen erfahrungsbasiertes Lernen und regen zur aktiven Mitgestaltung an.
Unser Angebot umfasst eine breitgefächerte Auswahl an Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, globale Zusammenhänge und soziale Gerechtigkeit. Als 1,5-stündige Workshops konzipiert, können diese bei Bedarf gerne zeitlich und inhaltlich angepasst werden.
Rahmenbedingungen
- Dauer: 1,5 Std.
- Schularten: alle
- Klassen: alle
- Kosten: 100,00€ pro 90min. inkl. Materialien (evtl. können Sie die Kosten z.B. über die Förderung „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ erstattet bekommen)
- Ort: Ort für Spiel und Sein, Ginkgopark Vilshofen
Essen erleben: gesund, gerecht und genussvoll
In diesem praxisorientierten Programm erleben Schüler:innen das Thema Ernährung mit allen Sinnen und auf eine ganz besondere Weise. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Tun: Zusammen stellen wir verschiedene Lebensmittel von Grund auf selbst her, erforschen deren Herkunft und entdecken, wie lecker nachhaltiger Genuss sein kann.
Der Fokus liegt auf dem Miteinander, dem Ausprobieren und dem Erleben von Selbstwirksamkeit. Jedes Kind bringt sich aktiv ein, übernimmt eine Aufgabe im Team und erfährt hautnah, wie aus einfachen, naturbelassenen Zutaten eine vollwertige Mahlzeit entsteht.
Es ist uns ein Anliegen, das Programm möglichst zielgerichtet auf das Alter, den Bedarf und die Situation der Klasse anzupassen. Deshalb können nach individueller Absprache unterschiedliche Themenschwerpunkte oder Gerichte gewählt werden.
Inhalte (altersgerecht angepasst)
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Gemeinsames Zubereiten & Handwerk
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Brot backen (vom Korn zum Teig)
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Butter selber schütteln
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Frische, vegane Aufstriche herstellen (z. B. aus Tomaten und Saaten)
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Kräuter bestimmen und sammeln
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Saisonale & regionale Vielfalt
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Frisches Gemüse schnippeln und bunte Dips kreieren
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Erfrischendes Zitronen-Minz-Wasser selbst ansetzen
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Süße Power aus der Natur (Nachspeise)
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Energiebällchen rollen (aus Datteln, Nüssen und Kakao)
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Flexible Hauptgerichte (nach Absprache)
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vegetarische(r) Brotzeit, Dürüm oder Burger
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Sinnes- und Naturerfahrung
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Lebensmittel mit allen Sinnen wahrnehmen (riechen, schmecken, fühlen)
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Spielerisches Wissen über ökologische Zusammenhänge (Saisonalität, Regionalität, Wertschätzung von Lebensmitteln) und soziale Aspekte (Fairtrade, gemeinsames Genießen)
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Wirkung und Mehrwert
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Förderung von Alltagskompetenzen: Praktische Fähigkeiten in der Küche und beim Umgang mit frischen Lebensmitteln erlernen.
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Stärkung des Teamgeists: Gemeinsames Planen, Schnippeln und Kochen schweißt die Klasse zusammen.
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Bewusstsein für Nachhaltigkeit: Ein gesundes Verständnis entwickeln für den Wert unserer Nahrung, die Umwelt und die Menschen, die unsere Produkte herstellen (orientiert an den Prinzipien der nachhaltigen Ernährung nach Karl von Koerber, Vollwert-Ernährung).
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Erleben von Selbstwirksamkeit: Stolz darauf sein, etwas mit den eigenen Händen geschaffen und gemeinsam genossen zu haben.
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Gemeinschaftliches Erleben: Das gemeinsame Essen als verbindendes, wertschätzendes Ritual erfahren.
Das Programm findet auf unserem Gelände in der Natur statt und bietet den Schülerinnen und Schülern Raum, Ernährung ganz neu und aktiv zu begreifen.
Das Programm „Hüter*innen des Zukunftswaldes“ ist ein handlungsorientiertes, spielbasiertes Bildungsangebot für Schulklassen, das Umwelt- und Klimaschutzthemen altersgerecht und motivierend vermittelt. In Anlehnung an das Prinzip eines Escape-Games bearbeiten die Schüler*innen kooperativ verschiedene Aufgaben und Rätsel, um gemeinsam eine übergeordnete Mission zu erfüllen.
Eine durchgängige pädagogisch aufgebaute Rahmengeschichte führt die Lernenden Schritt für Schritt durch das Programm. Sie schafft einen klaren thematischen roten Faden, fördert Neugier und intrinsische Motivation und unterstützt das vernetzende Denken.
Im Mittelpunkt steht der Zukunftswald, der durch reale ökologische Herausforderungen bedroht ist: Waldbrände, Abholzung, Extremwetterereignisse und Schädlingsbefall. An jeder Station setzen sich die Schüler*innen aktiv mit einer dieser Problemlagen auseinander. Durch forschendes Lernen, gemeinsames Diskutieren und problemlösendes Arbeiten lernen sie Ursachen, Auswirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen kennen. Fachliche Inhalte aus den Bereichen Sachunterricht, Biologie, Geografie und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) werden dabei spielerisch und praxisnah aufgegriffen.
In der abschließenden Phase erfolgt eine bewusste Transferleistung: Die Schüler*innen entwickeln individuelle Handlungsanweisungen auf persönlicher Ebene und formulieren ihren eigenen Rettungsplan für den Zukunftswald. Dabei reflektieren sie ihr eigenes Verhalten und leiten konkrete, umsetzbare Schritte für den Alltag ab. Dieser Schritt stärkt Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Zum Abschluss werden alle Teilnehmenden offiziell als Hüter*innen des Zukunftswaldes ausgezeichnet. Sie erhalten einen Holzbutton sowie eine personalisierte Urkunde, auf der ihr individueller nächster Schritt im Wald- und Klimaschutz festgehalten ist. Die Auszeichnung dient als Lernanker und nachhaltige Erinnerung über das Programm hinaus.
Pädagogische Ziele und Kompetenzen:
- Förderung von Umwelt- und Klimakompetenz im Sinne der BNE
- Entwicklung von Problemlöse-, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten
- Stärkung von Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme
- Anbahnung von Transferleistungen vom Spiel in den Alltag
- Aktivierende Ergänzung zum regulären Unterricht
Das Programm eignet sich ideal als Projektangebot, Ergänzung zum Sach- oder Fachunterricht, Wandertag oder Aktionstag und ist auf die Bedürfnisse von Schulklassen abgestimmt.
Ein erlebnispädagogisches Team-Training zur Stärkung sozialer Kompetenzen
In diesem erlebnispädagogischen Programm erleben Schülerinnen und Schüler Gemeinschaft auf eine besondere Weise. Durch gemeinsame Herausforderungen, Bewegung und Reflexion wachsen sie als Team zusammen und können sich persönlich weiterentwickeln.
Der Fokus liegt auf dem Miteinander, dem Ausprobieren und dem Lernen aus Erfahrungen. Jedes Kind bringt eigene Stärken, Ideen und Grenzen mit – und ist ein wichtiger Teil der Gruppe.
Es ist uns ein Anliegen das Programm möglichst zielgerichtet auf den Bedarf und die Situation der Klasse anzupassen. Deshalb können nach individueller Absprache unterschiedliche Themenschwerpunkte gewählt werden (z. B. Kommunikation, Übernehmen von Verantwortung,…).
Inhalte (altersgerecht angepasst)
- Aktivierende Warm-ups
- Kooperative Problemlöseaufgaben
- Bewegungs- und Teamaufgaben in der Natur
- Hindernisse überwinden – äußere und innere
- Parcours, Balancieren und körperliche Herausforderungen
- Theaterpädagogische Elemente
- Auf Impulse reagieren und aus sich herausgehen
- Gemeinsame Reflexionsrunden
Wirkung und Mehrwert
- Stärkung sozialer Kompetenzen
- Förderung von Selbstvertrauen und Eigenverantwortung
- Wahrnehmung eigener Stärken und Grenzen
- Erleben von Gemeinschaft und Zusammenhalt
- Persönliches Wachstum im eigenen Tempo
Das Programm findet in der Natur statt und bietet den Schülerinnen und Schülern Raum, sich selbst und die Gruppe neu zu erleben.
Das Programm „Chronokinesien – Next Level Democracy“ ist ein handlungsorientiertes Bildungsangebot für Schulklassen und Bildungseinrichtungen, das zentrale Aspekte von Demokratie, Vielfalt, Zusammenleben und Engagement altersgerecht, kollaborativ und erfahrungsorientiert vermittelt. Es basiert auf der Chronokinesien-Box, einem durchdachten Lernformat mit Aufgaben, Materialien und pädagogischem Begleitmaterial in Form eines Gruppen-Escape-Games.
Eine durchgehende pädagogische Rahmengeschichte lädt die Lernenden ein, sich in eine fiktive Situation hineinzuversetzen und in Kleingruppen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Dabei dienen Aufgaben, Codes und Herausforderungen als thematische Stationen, die den Blick schrittweise auf grundlegende Fragen demokratischen Zusammenlebens lenken.
Zentraler inhaltlicher Fokus liegt auf den Grundprinzipien demokratischer Gesellschaften, dem Respekt vor Vielfalt, dem Umgang mit Vorurteilen sowie der Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Die Schüler*innen setzen sich in mehreren aufeinanderfolgenden Aufgaben miteinander auseinander, reflektieren unterschiedliche Perspektiven und erarbeiten gemeinsam Antworten. Dabei werden Schlüsselkompetenzen im Bereich Kommunikation, Kooperation und Problemlösen gefördert.
In einer abschließenden Reflexions- und Transferphase reflektieren die Schüler*innen ihre Lernerfahrungen und formulieren konkrete, alltagsnahe Schritte, wie sie demokratisches Handeln, Toleranz und respektvollen Umgang in ihrer Schule und ihrem Alltag stärken können.
Pädagogische Ziele und Kompetenzen:
- Systematische Vermittlung von Demokratie- und Gesellschaftsverständnis
- Förderung von Kommunikations-, Team- und Problemlösekompetenzen
- Stärkung von Reflexionsfähigkeit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein
- Unterstützung demokratischer Partizipation und Engagementbereitschaft
Das Programm eignet sich als Unterrichtsmodul, Projekttag oder ergänzende Bildungsaktivität im sozialwissenschaftlichen, fächerübergreifenden oder gesellschaftskundlichen Kontext.
In diesem handlungsorientierten Programm setzen sich Schüler*innen aktiv mit Künstlicher Intelligenz (KI) und deren Rolle im Klimaschutz auseinander. Sie lernen, wie KI eingesetzt werden kann, um Umweltfragen zu analysieren, und reflektieren gleichzeitig die Chancen, Grenzen und ökologischen Auswirkungen digitaler Technologien.
Ein zentrales Element des Workshops ist die KI-gestützte App Flora Incognita: Die Schüler*innen bestimmen damit Pflanzen in ihrem Umfeld und untersuchen, welche Arten vorkommen, wo es besonders viele Arten gibt und wo weniger. Anschließend verwandeln sie ihre Fundstücke mit den Pflanzenpressen aus der KI-Box Klima in kleine Kunstwerke, die für eine Ausstellung präsentiert werden können.
Flora Incognita ist ein bürgerwissenschaftliches Forschungsprojekt der TU Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, das halbautomatisierte Pflanzenbestimmung durch Methoden des Maschinellen Lernens ermöglicht. So erleben die Schüler*innen die direkte Verbindung zwischen KI, Forschung und Natur.
In interaktiven Arbeitsphasen diskutieren die Lernenden die Ergebnisse, reflektieren ökologische Zusammenhänge und entwickeln eigene Ideen für den Alltag und die Schule. Dabei werden Kooperations-, Kommunikations- und Problemlösekompetenzen gestärkt.
In der abschließenden Reflexions- und Transferphase sichern die Schüler*innen ihre Erkenntnisse und formulieren persönliche Handlungsideen für den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien im Klima- und Umweltschutz.
Pädagogische Ziele und Kompetenzen:
- Grundlegendes Verständnis von Künstlicher Intelligenz und ihrer Anwendungen
- Reflexion ökologischer und gesellschaftlicher Auswirkungen digitaler Technologien
- Förderung von Medien-, Urteils- und Reflexionskompetenz
- Entwicklung von Team- und Diskussionsfähigkeit
- Sensibilisierung für verantwortungsbewusstes Handeln im digitalen und ökologischen Kontext
Das Programm eignet sich als Projekttag, Workshop oder Unterrichtsergänzung und richtet sich an Schulklassen ab Sekundarstufe I

